Einführung - 2
Sinnzusammenhänge von Lebensereignissen oder Erkrankungen können nur persönlich und individuell und oft auch nur rückblickend erfasst werden. Deshalb kann es nie ein logomedizinisches Rezeptbuch geben, in dem der Sinn einzelner Erkrankungen nachzulesen wäre. Dennoch kann die Logomedizin wesentliche Hinweise auf die Themen geben, die mit einer Erkrankung in Verbindung stehen.
Die Stärke der Logomedizin liegt darin, dass sie sowohl durch Einbeziehung von neurobiologischem und physiologischem Wissen als auch durch ihre Erfahrungen diese Zusammenhänge mit dem einzelnen Menschen erarbeiten kann.
Die konkrete Arbeitsweise der Logomedizin ist dabei vielen Elementen der heute üblicherweise praktizierten Psychosomatik und Psychotherapie genau entgegengesetzt.
Im Zentrum steht nicht das Problem und seine möglichen in der Vergangenheit oder in der Umgebung liegenden Verursachungen, sondern die Denk-, Entscheidungs- und Handlungsmöglichkeiten, die ein Problem lösen können.
Im Zentrum stehen nicht die Schwäche eines Menschen, seine Verletztheit oder scheinbare Überforderung, sondern seine persönlichen Stärken, zu deren Anwendung die momentane Krise oder Erkrankung herausfordert.
Logomedizin geht davon aus, dass Grenzerfahrungen immer auch Sinnerfahrungen ermöglichen.
Die Bilder auf dieser und den folgenden Seiten zeigen Mikrofotografien aus dem menschlichen Körper und können auch optisch auf das Wunder des Lebens hinweisen.
