Einführung
Logomedizin integriert die Dimension des Sinns und der geistigen Freiheit in den Umgang mit Erkrankungen und persönlichen Krisen.
Der Begriff Logomedizin verbindet die Bedeutung des griechischen Wort „logos“ = „Sinn, Geist“ mit der Medizin als Wissenschaft von der Erkennung, Behandlung und Vorbeugung von Erkrankungen. Sie nutzt die heutigen medizinischen Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten, geht aber deutlich darüber hinaus.
Viele Grenzen, an die die moderne Medizin stößt, beruhen darauf, dass sie sich auf die Diagnostik und Behandlung der gestörten Funktionalität beschränkt und Erkrankungen lediglich aus Ausdruck eines Defizits sieht, das möglichst behoben werden muss.
Logomedizin betrachtet körperliche Symptome nicht unter dem Blickwinkel des Krankhaften sondern als Ausdruck einer gesundheitlichen Krise des betreffenden Menschen. Eine gesundheitliche Krise kann z.B. ein einfacher fieberhaft Infekt, ein lästiger Tinnitus oder Hautausschlag, aber auch die Feststellung einer Tumorerkrankung sein. Jede gesundheitliche Krise kann als Herausforderung verstanden werden:
- entweder als Signal des Körpers, für bestimmte Aspekte des Lebens einen wacheren Blick und neue Umgangsmöglichkeiten zu entwickeln
- oder als Herausforderung, bei nicht änderbaren Einschränkungen eine neue Einstellung zu diesen Einschränkungen und zu den verbleibenden gesunden Möglichkeiten zu finden.
Logomedizin basiert auf der Grundannahme, dass die Ereignisse des Lebens in sinnvollen Zusammenhängen stehen, die wir Menschen gedanklich-geistig erfassen können. Dies gilt auch für Erkrankungen.
Schon die Änderung der Blickrichtung – statt einer Fixierung auf die Funktionsstörung sich der Frage nach dem Inhalt der Herausforderung zu stellen - wirkt gesundheitsfördernd. weiterlesen